Ampfing liegt nicht in Italien und auch andere können schnell sein
Â
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Italien ging es dieses Mal ins kalte Ampfing nach Deutschland. Bereits im freien Training am Freitag durften wir die ersten Regengüsse über uns ergehen lassen und mit unseren Renngeräten ausreichend den Rasen neben der Rennstrecke mähen.
Â
6 h im Kreis:
Â
Am Samstag ging´s dann um 14 Uhr mit dem 6h Rennen los und „eastreal power one“ zog entspannt und ungefährdet auf Platz 1 liegend seine Runden um den Kurs. Nach ca. 2 ½ Stunden setzte erstmals Regen ein und die Positionen wurden durch notwendige Reifenwechsel erstmals durchgemischt - nur die Führung blieb unverändert.
Â
In der Folge mussten alle Teams, bedingt durch ständig wechselnde Wetterverhältnisse, mehrmals zwischen Slicks und Regenreifen wechseln, ehe 1 ½ Stunden vor Rennende endgültig Schlagregen einsetzte und kurz danach „eastreal power one“ den Reifenstapel küssen durfte und mit zerstörten Spurstangen dank Abschleppkart den Weg an die Box wieder fand.
Â
Das war´s dann mit dem Platz an der Sonne im Regen. Schlussendlich schaute allerdings doch noch ein respektabler 7. Platz heraus. Der Sieg ging an die „alten Hasen vom „V-max-team“ vor Cerberus p.b. KCM.
Â
Die Mannen vom „eastreal power racing team“ verbockten gleich mehrere Boxenstopps und durften mit nicht konkurrenzfähigen Regenreifen, der vorbeibrausenden Konkurrenz nachwinken.
8 Teams ließen sie aufgrund der anfänglich starken Trockenphase, doch hinter sich und fuhren mit Platz 12 ebenfalls nicht nur wertvolle Punkte ein sondern holten sich sogar Platz 3 in der Masters-Wertung.
Â
Â
8 Sprints Vollgas zum Sieg:
Â
Voller Tatendrang ging es am Sonntag in die Sprints. Die Scharte vom Vortag wollte ausgebessert werden und das gelang eindrucksvoll:
Â
7 Polepositions, 6 Laufsiege und 2 zweite Plätze wurden vom Team „eastreal power one“ eingefahren und damit überlegen der Tagessieg geholt.
Â
Als emotionaler Höhepunkt des Rennwochenendes konnte dann auch noch das Qualifying des 2. Sprints gefeiert werden. Erstmals fanden sich in der Geschichte des Rennteams beide Karts unter den ersten 3 der Startaufstellung wieder. Nur ein „Roter“ stand zwischen den beiden „Grünen“ des eastreal-power-Teams.
Â
Am Ende des Tages stand ein toller Sieg von „eastreal power one“ und ein fabelhafter 11. Platz von „eastreal power racing“ zu Buche.
Â
Einen Wermutstropfen gab´s dann aber doch noch: Ausgerechnet der Teamchef verhalf dem schon oben erwähnten „Roten“ zu einem ungeplanten Windschatten auf der Start-Zielgeraden und damit indirekt zum Tagessieg in der Einzelfahrerwertung.
Â
Dass die Aktion auch noch gleichzeitig zu einem Platzverlust für das „eastreal power racing“- Team führte, wird wohl in der Folge noch für ausreichend Gesprächsstoff sorgen.
Â
In der Gesamtwertung konnte „eastreal power one“ die Meisterschaftsführung ausbauen und „eastreal power racing“ verbesserte sich auf den 12. Platz.